Beschreibung
Wenn Du eine außergewöhnlich verzweigte Kammform der Williamsii für Deine Kulturfläche suchst, bietet Dir dieses veredelte Einzelstück eine gärtnerisch seltene Wuchsform. Diese Kammform (Cristate) der Art Lophophora williamsii (Peyote) ist fest und dauerhaft auf einer standfesten Melocactus-Unterlage veredelt. Anstelle eines einfachen Rundkopfes wächst die Pflanze mit vier separaten Kämmen heran, die Breiten von ca. 8,7 cm, 4,4 cm, 4,2 cm und 4,0 cm aufweisen. Zudem sorgt die wärmeliebende Unterlage für eine kontinuierliche Versorgung der ausgedehnten Scheitelzonen. Deshalb zeigt der Kaktus ein festes Zellgewebe, eine abgehärtete bläulich-grüne Epidermis und die sortentypische Scheitelwolle entlang der bänderförmigen Wuchslinien. Schließlich stammt dieses Unikat aus kontrollierter Kulturvermehrung in Deutschland. Du sicherst Dir damit unverfälschte Genetik wie am Naturstandort – garantiert als reine Kulturpflanze.
Maße:
Hauptkamm: ca. 8,7 cm breit
Nebenkamm 1: ca. 4,4 cm breit
Nebenkamm 2: ca. 4,2 cm breit
Nebenkamm 3: ca. 4,0 cm breit
Wuchsform: 4-teilige Cristate (Kammform), fest veredelt auf Melocactus
Pflanzen-Steckbrief & Pflege der Williamsii
Die folgende Übersicht fasst alle gärtnerischen Eigenschaften und Pflegeanforderungen für dieses Exemplar zusammen: Art: Lophophora williamsii cristata (Peyote Kammform)
- Unterlage: Melocactus (wärmeliebende, standfeste Unterlage)
- Herkunft/Standort: Kulturpflanze aus Erhaltungszucht in Deutschland
- Wuchsform: 4-teilige Cristate mit arttypischer Scheitelwolle, fest auf Melocactus veredelt
- Maße: 4 Kämme (Breiten: ca. 8,7 cm, 4,4 cm, 4,2 cm und 4,0 cm)
- Lichtbedarf: Gewöhnung: hell & diffus | Etabliert: vollsonnig
- Überwinterung: Keine Überwinterung! Bei Zimmertemperatur durchkultivieren.
Was sonst noch wichtig ist:
Der richtige Dünger: Wuxal-Kakteendünger
Mit dieser Lophophora williamsii Cristate auf Melocactus erhältst Du eine gesunde, formstabile Pflanze mit festem Gewebe und intaktem Wurzelsystem. Der Versand erfolgt sicher fixiert direkt im Topf, um Transportschäden am Wurzelwerk zu vermeiden.
Originalfotos: Keine Beispielbilder, geliefert wird exakt die abgebildete Pflanze.
Wissenswertes zur Williamsii Genetik
Bei dieser Pflanze handelt es sich um eine morphologische Wuchsform der Art Lophophora williamsii. Durch eine Wachstumsanomalie (Cristat-Bildung oder Faszination) teilt sich der Vegetationspunkt nicht kreisförmig, sondern dehnt sich bänderförmig in die Breite aus. Bei diesem Exemplar haben sich gleich vier eigenständige Kämme ausgebildet, die zusammen ein verzweigtes Ensemble bilden. Zudem treten solche vielteiligen Kammbildungen bei Peyote nur äußerst selten auf. Die Veredelung auf einen Melocactus stellt eine gärtnerisch interessante Kombination dar, da sie empfindliche Kammfalten vor Bodenfeuchte schützt. Darüber hinaus liefert das Wurzelsystem der Unterlage stetig Nährstoffe in alle vier Kämme, wodurch das Zellgewebe formstabil bleibt. Folglich wachsen die Scheitellinien ohne Unterbrechung weiter. Schließlich sichert diese vegetative Erhaltung die genetische Vitalität der Kulturpflanze dauerhaft.
Williamsii: Standort & Lichtbedarf
Ein dauerhaft sehr heller und warmer Platz ist für die Williamsii und ihre Unterlage unverzichtbar. Denn nur bei reichlich Lichteinfall bleibt der Kammwuchs kompakt und die Rippenstruktur behält ihre feste Form. Deshalb gehört die Pflanze an einen warmen Platz im Gewächshaus oder an ein sonniges Südfenster. Zudem fördert ein sehr heller Standort mit diffusem UV-Licht eine robuste Epidermis sowie kurze, feste Wuchsformen. Melokakteen schätzen als Unterlage eine gleichmäßige Umgebungswärme. Im Gegensatz dazu führt Lichtmangel rasch zu weichem Zellgewebe und einem Verlust der straffen Bänderung. Folglich schützt natürliches Sonnenlicht den artgerechten Wuchscharakter. Darüber hinaus ist eine stetige Frischluftzufuhr auf Deiner Kulturfläche ratsam. Schließlich unterstützt eine gute Luftzirkulation das rasche Abtrocknen nach dem Wässern.
Substrat & Wässerung für die gepfropfte Williamsii
Die Wurzelversorgung übernimmt der Melocactus. Während der Wachstumszeit wässerst Du diese Williamsii-Pfropfung bedarfsgerecht und durchdringend, sobald der Topf komplett ausgetrocknet ist. Überschüssiges Wasser im Untersetzer muss nach dem Wässern entfernt werden, da Staunässe zu Fäulnis führt.








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